Was ist mit Nachprüfungen?

Ich werde manchmal gefragt, ob ich Rückführungsfälle auch nachgeprüft habe. Das haben einige wenige Klienten erfolgreich getan, aber ich selbst nicht. Weshalb?

Die einfachste Antwort ist: weil man keine Indizien (oder gar „Beweise“) für die Reinkarnation haben will! Mehrere Fernsehsendungen in verschiedenen Ländern haben mit oft erstaunlichen Ergebnissen gezeigt, dass Rückführungsberichte auf Tatsachen beruhen. Aber davon ist fast gar nichts dort ernst genommen, wo man es hätte ernst nehmen sollen. Entsprechende Berichte in Büchern und Zeitschriften werden wohl von jenen erst nicht gelesen, die es nicht wahr haben wollen. In der Bevölkerung gibt es hauptsächlich zwei Gruppen: Diejenige, die ohnehin von der Reinkarnation einigermaßen überzeugt sind (und deshalb eigentlich keine „Beweise“ brauchen), und diejenige, die nur den Kopf schütteln und das Ganze schnell wieder vergessen – zwar erstaunlich, aber es kann ja nicht wahr sein … Dann gibt es die Gruppe von Wissenschaftlern und Gelehrten in unterschiedlichen Fachrichtungen, die keine Mühe scheuen, um solche Fälle als Humbug, Zurechtlegung, Kryptomnesie und Ähnliches zu stempeln. In z.B. Geschichtsbüchern usw. gefundene Indizien „beweisen“ nur, dass die Person die Angaben aus solchen Quellen habe und in keiner Weise von einer früheren Existenz her. Oder es sei Betrug: Man sei von Fakten ausgegangen, um einen dazu passenden Fall zu konstruieren.

Wie man es auch dreht und wendet, was es nicht geben darf, gibt es auch nicht ...

Deshalb habe ich mich fast gar nicht um Nachprüfungen bemüht, denn sie werden ja immer wegerklärt ... und es gibt ja schon eine ganze Menge davon. Niemand lässt sich davon überzeugen, wenn er die Reinkarnation nicht wahr haben will, wie einleuchtend die Indizien auch sein mögen, sondern die Latte wird dann nur höher gelegt ... Außerdem ist der zeit- und kostenmäßige Aufwand einer Nachprüfung an Ort und Stelle oft erheblich.

Warum ist das so? Warum haben manche Menschen offensichtlich sogar Angst vor der Möglichkeit, dass wir reinkarnieren? Da wird es wohl verschiedene Erklärungen geben.

Die Angst, von Kollegen und Anderen als unglaubwürdig und einen „schrägen Vogel“ gesehen zu werden, wenn man sich mit etwas befasst, das in ihr Weltbild nicht passt.  Man könnte ja sogar als „Sektierer“ angesehen werden.

Die Angst vor Intrigen in der Berufswelt, wozu fast jedes Mittel recht ist, um einen Konkurrenten von Beförderung und wissenschaftlicher Anerkennung auszuschlagen. Da muss man sich innerhalb der Gepflogenheit halten und in die Pflichtkerbe hauen, sonst scheidet man im Rennen aus.

Die Angst davor, sein Seelenheil zu verspielen, wenn man sich nicht an die vorgeschriebenen Glaubensrichtlinien hält, denn dann könnte man in die „ewige Verdammnis“ geraten. Angst vor „teuflischer“ Verführung.

Die Angst, ein vertrautes Weltbild aufgeben zu müssen, auf das man seine Existenz, seine Karriere und sein Dasein in der Gesellschaft gebaut hat. „Wenn das falsch sein sollte, was würde dann aus mir? Und aus meiner Familie?“

Die Angst, noch einmal in dieses Jammertal zurückkehren zu müssen. Einmal ist mehr als genug. Aber das wäre doch gerade ein Grund, um sich näher mit der Sache zu befassen. Dann könnte man ja erkennen, auf was es ankommt, um schließlich den Zustand zu erreichen, mit dem das Reinkarnieren ein Ende hat.

Was mir wichtig ist, ist die Hilfeleistung an Menschen (Rückführungstherapie), die natürlich manchmal wenig oder nicht erreicht wird (es gibt nie einen 100%-igen Weg), aber in den meisten Fällen gut und in einigen mit erstaunlichen und sogar „radikalen“ Auswirkungen. Auch, dass Menschen dadurch spirituell mehr oder weniger erwachen. Schließlich ist es mir auch ein Anliegen, eine an sich ziemlich einfache Methode allen Interessierten zugänglich zu machen, statt – wie es manche sicher gerne hätten – sie einer „Elite“ (sozusagen „geschäftsfördernd“) vorzubehalten (wobei auch noch das eigene Vorgehen immer das einzige richtige ist, und nicht das eines Anderen …). Könnte das dann nicht missbraucht werden? Alles kann missbraucht werden, aber damit hat man kaum einen dauerhaften Erfolg. Wer trotz Titel und Diplome nur darauf aus ist, sich selbst Ruhm und Wohlstand zu verschaffen und diesen Schein aufrechtzuerhalten, missbraucht genau so … denn wahre Hilfeleistung kann auf die Dauer nur in Liebe und Bescheidenheit bestehen.

Wie die Gegner dann das Ergebnis auch wegerklären wollen – Spontanheilung, Suggestion, Placeboeffekt, Fehldiagnose oder was auch – ist mir einfach egal ... Da gilt dann wieder der gute Spruch: Wer heilt, hat recht!

Natürlich spielen da auch Konkurrenzdenken und Futterneid eine Rolle. Wenn es in manchen Fällen besser und schneller (und auch noch billiger) geht, als mit der eingefleischten Psychoanalyse (und das nicht einmal in langen Sitzungsreihen), ist man natürlich gerne dagegen. Und wenn es in Sonderfällen um psychosomatische Zusammenhänge geht, die sich in körperlichen Problemen manifestieren, ist eine in dieser Weise erreichte Heilung ein Übel für das medizinische Etablissement, das nicht daran mitverdient. Da ist das Prinzip: „Nur in unserer Weise, sonst soll man gefälligst auf Heilung verzichten.“ Da holt man dann auch gerne Gott und Teufel zu Hilfe, da in manchen v.a. freikirchlichen Kreisen alles „Alternative“ als „des Teufels“ gestempelt wird. Wie wenn solche Alternativen nicht gottgewollt sein könnten, sondern nur, was Finanz- und Machtstrukturen fördert (und deshalb doch eher „des Teufels“ ist).

Die konventionelle Haltung gegenüber Reinkarnation und Rückführungstherapie erinnert nicht wenig an die Bemühung, das Volk von geschäftsschädigender Naturmedizin und Homöopathie abzuwenden. Man erinnert sich vielleicht an den Fall Jaques Benveniste (ausführlicher hier), der in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature eine experimentelle Bestätigung der Homöopathie veröffentlichte. Das erweckte einen Aufschrei der „wissenschaftlichen“ Welt. Zuerst gegen Nature, denn so etwa darf man doch nicht veröffentlichen, aber auch gegen Benveniste selbst. Man scheute keine Mühe, um ihm Irrtum und Fehlinterpretation „nachzuweisen“, nicht einmal die Möglichkeit eines Betrugs.

Weiter zu Nachprüfungen, siehe auch die Webseite von Dieter Hassler und seine wertvolle Bücher:

www.reinkarnation.de bzw. http://www.shaker-media.eu/de/content/Bookshop/index.asp?ISBN=978-3-95631-359-2&ID=2&search=yes