Wozu brauchen wir Religionen?

Um das Töten zu legalisieren? Die anunnakischen Religionen, die alle im Nahen Osten entstanden, sind Kriegs- und Mordreligionen. Der selbst ernannte „Herr“ fordert dazu auf, auf seinem Befehl hin und in seinem Namen zu morden. Wer nicht gehorcht, wird bis aufs Schlimmste bestraft. Wer ihn aber bedingungs- und skrupellos gehorcht, wird für solche Kadaverdisziplin belohnt (aber erntet dafür ein entsprechendes Karma!). Wir sollen nicht selbst denken, sondern nur auf sein Diktat durch seine Kirchen und entsprechende Machtorganisationen hören, und es ohne Widerrede glauben und folgen.

Mit manchen früheren Religionen war es auch nicht viel anders: die Römer, zum Teil die Griechen, die Germanen und Wikinger, die Azteken und Andere. Hingegen gab es auch zumindest vergleichsweise friedliche Religionen: die Kelten, (jedenfalls die späteren) Inkas, die ursprünglichen Mayas (bevor sie von den Azteken erobert wurden), und heute noch die im Wesentlichen eher friedlichen Hindus.

Jesus lehrte uns die Liebe und den Frieden – und wurde dafür getötet. Seine Lehre wurde dann von den friedlichen gnostischen Urchristen weiter getragen, bis sie ausgerottet wurden. Dann nahmen die Mordreligionen wieder die volle Herrschaft über uns, bei Fanatismus mit dem Charakter einer epidemischen Volkspsychose.

Wie lange sollen wir das noch mitmachen? Wann sollen wir endlich auf unser Herz hören, statt auf die Prediger, die in eigenem Machtinteresse alte Geschichten und sogar Märchen wiederholen und uns aufoktroyieren wollen? Wann wollen wir uns endlich von solcher Vormundschaft lösen, uns emanzipieren und moralisch erwachsen werden? Auch wenn es uns vielleicht das Leben kosten würde, denn wer um nur seine Haut zu retten Übles mitmacht, hat sich verrechnet und trägt ein schweres Karma in die Zukunft.

Die gnostischen Christen taten es und wurden beseitigt. Ihre Texte wurden zerstört, aber es dürfte wohl zum Plan des Höchsten (der weit über den oben genannten „Herr“ steht) gehören, dass sie heimlich bewahrt wurden, bis man sie 1945 in Nag Hammadi fand. Ist jetzt die Zeit gekommen, um demnach zu einem wahren Christentum zurückzufinden?

Der Gnostizismus entstand zwar aus Jesu Belehrungen im inneren Kreis, aber er ist doch eher eine Geisteswissenschaft als eine Religion. Ist es nicht das, was wir brauchen? Eine echte spirituelle Wissenschaft, eine spirituelle Kosmologie, eine Philosophie und die Freiheit, selbst zu denken? Trotz allen Widerständen dagegen …

Eher eine Philosophie als eine Religion ist es auch, was wir im ursprünglichen Buddhismus haben (hingegen ist der abgewandelte tibetische Buddhismus eine Religion, die verschiedene Gottheiten verehrt).

So etwas gibt es schon in der heutigen Welt, aber innerhalb von Begriffen wie Esoterik und „New Age“ leider sehr zersplittert und zum Teil sogar zum Geschäft gemacht. Das wird von den ewig-gestrigen Fundamentalisten als Teufelswerk betrachtet, und es gibt darin tatsächlich auch manches, das dunkel und irreführend ist – aber gar nicht alles. Hier ist es notwendig, die Spreu von Weizen zu trennen.

Wir erleben wohl heute die Anfänge der Geburt einer neuen Menschheit, die man zurzeit leider mit allen Mitteln – Gewalt, Krieg, Unterdrückung – zu verhindern versucht. Bis diese neue Menschheit endlich auf den Trümmern des zusammengebrochenen Alten, wie ein Phönix aus dessen Asche, sich wirklich aufrichten kann. Wir werden fast alle dabei sein, aber größtenteils in neuen Verkörperungen – denn es gibt ja keinen Tod. Die Seele ist unsterblich. Fast alle, weil einige Unverbesserliche wahrscheinlich woanders im Kosmos inkarnieren müssen, um dort ihren Kriegswahn und ihre kranke Gewaltideologie auszuleben, bis auch sie begreifen.

Aber es scheint, dass erst die vorherrschende Ideologie von Krieg und Gewalt wie in einem Selbstmordattentat auf die Menschheit sich schließlich selbst richten muss …

Was ist dann eine echte Religion?

Es dürfte drei Ansatzpunkte geben:

1. „Big Bang“ – die für mich schwer zu glaubende Hypothese der materialistischen Schulwissenschaft, dass an einem Punkt „Null“ ein wahrscheinlich unfassbar komprimiertes unbewusstes Urstück von Materie explodierte, sodass daraus alles von selbst entstand, dass es im Universum gibt. Die kritischen aber unbeantwortbaren Fragen sind dann: Was hat dann explodiert? Was war vorher? Hat irgendjemand das veranlasst? (Die Rotverschiebung im Universum kann, übrigens, auch anders erklärt werden.)

2.  Ein für uns unbegreiflicher Urschöpfer in der Gestalt einer bewussten Urenergie hat das alles aus sich entstehen lassen. Hier wären die Fragen: Woher kam er? War etwas vor ihm da?

3. Eine ganz neue Hypothese unserer Zeit: Das Universum ist eine Art von holografischer Matrix, einer Computersimulation ähnlich. Fragen: Was für ein „Computer“? Wer spielt da das Spiel? Wer ha es „programmiert“, und wozu?

Die für mich glaubwürdigste Hypothese ist die Zweite, denn sie passt zu den meisten Schöpfungslehren der verschiedenen Religionen (wenn auch von – unterschiedlichen – Außerirdischen vermittelt), und sie macht für mich am meisten Sinn.

Wie können wir eine Antwort finden

Das Traurige ist, dass wir nie eine finden werden! Wir können nur unser Verstand auf unser Herz hören lassen (eher als auf den Predigern). Der Verstand schafft es ohne die Intuition und die emotionale Antwort des Herzens nie – sonst verirrt er sich.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz, Kapitel XXI.

Das wird bedeuten, dass es keine universelle Religion gibt, und nicht geben kann!

Die Religion wird deshalb immer eine individuelle und persönliche Angelegenheit sein. Die Etymologie des Wortes kommt wahrscheinlich von lateinischen re-ligare, d.h., re (wieder) + ligare (verbinden), oder „wieder verbinden.“ Mit was verbinden? Mit unserem Ursprung! Oder unseren Ursprüngen? Allgemein versteht man darunter: mit unserem(n) Schöpfer(n), oder mit dem Urschöpfer des Universums. Es wird dazu so viele Wege geben, wie die sprichwörtlichen „Wegen nach Rom” ... Was für eine Person gültig ist muss nicht das Gleiche sein, wie für eine andere Person. Es wird immer Unterschiede geben. Aber keine großen. Die GROSSEN sind um so zweifelhafter, je größer sie sind. Um die eigene Religion zu finden, muss man auf sein Herz hören und nicht auf die Prediger, die im eigenen Interesse von Macht und Profit predigen ...

Das bedeutet auch, dass wir die Religionen der Anderen respektieren müssen. Es wird jedoch einen gemeinsamen Nenner geben: Lieben und Harmonie, nie Andere verletzen. Keine Gewalt, keine brutalen Konflikte, keine Kriege ‒ friedliches Annehmen der friedvollen Meinungen von einander.

Und noch etwas: ein „Gott“ der Töten verlangt, Rache und Blutvergießen, kann niemals ein wahrer Gott sein!!! Sondern nur eine Art von Dämon, der im  eigenen egoistischen Interesse und irreführen will, und uns fallen lässt wenn er uns nicht mehr braucht.

Buchempfehlung:

Josef Müllner: Lügen alle Religionen? Der Mensch, seine Illusionen und sein Mittelpunktswahn!, Books on Demand, Norderstedt, 2009.

 

Die Kirche ist Jesusentfremdet

Dies ist geht offensichtlich aus den Taten der Kirche hervor, die zu Jesu Lehren Konträr ist, wie Friedfertigkeit und Liebe auch für diejenige, die sich für unsere Feinde halten. Schwere und abscheuliche Fakten müssen hier nicht wiederholt beschrieben, sondern nu erwähnt werden: antichristliche Taten wie Inquisition, Verbrennung von „Hexen“ und „Häretikern“, der Völkermord an den Katharern, Anstiftung und Unterstützung von Kriegen und so weiter und immer weiter. Aber auch Behinderung und Bekämpfung von Bewegungen, die im wahren Sinne Jesu echt christlich sind, wie: Befreiungstheologie und die hochgradig soziale und humane Jesuitenmissionen in Paraguay im 17. und 18. Jahrhundert, siehe auch hier. Um nur einige wenige Beispiel zu erwähnen ...